Veranstaltung

Gelungener Start: Rückblick auf den InfraSpace-Kickoff

Am 14. April 2026 war es so weit: InfraSpace hat zur offiziellen Kickoff-Veranstaltung nach Frankfurt eingeladen. Mehr als 30 Gäste nahmen vor Ort und online daran teil.

Unter ihnen waren Vertreterinnen und Vertreter des Bundesverkehrsministeriums als Fördergeber, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt als Projektträger sowie zahlreiche potenzielle Projektpartner, die bereits im Vorfeld ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bekundet hatten. Dazu zählten beispielsweise der Mobility Data Space, die Mobilithek und mehrere Eisenbahnverkehrsunternehmen.

Zeitreise ins Jahr 2035

Zum Einstieg nahm Thea Lochmann, Projektleiterin beim Konsortialführer #Einfachbahn (DB InfraGO AG), die Teilnehmenden mit auf eine kleine Zeitreise ins Jahr 2035. Wie könnte eine Datenplattform für die Bahninfrastruktur in Zukunft aussehen? Und welchen Nutzen könnte sie für die unterschiedlichen Akteure entfalten? Von dieser Vision ging es anschließend zurück in die Gegenwart – und damit zum konkreten Vorhaben InfraSpace und den nächsten Schritten auf dem Weg dorthin.

Auch die Konsortialpartner gaben Einblicke in ihre Aufgaben im Projekt. Gerd Brünig, Projektleiter bei der für Kommunikation zuständigen Agentur VorSicht GmbH, machte dabei deutlich: Ein Datenraum entsteht nicht allein durch technische Lösungen. Entscheidend sind vor allem die Menschen und Organisationen, die ihn verstehen, nutzen und mitgestalten.

Angelina Bieler-Schöfer von der Technischen Hochschule Mittelhessen stellte außerdem vor, welche Rolle InfraSpace in Forschung und Lehre spielen kann. Der Zugang zu aktuellen Bahndaten könnte Studierenden neue Perspektiven eröffnen und dazu beitragen, theoretisches Wissen noch stärker mit realen Anwendungsfällen zu verbinden.

Startpunkt für weiteren Austausch

In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, wie groß und vielfältig der Bedarf an Bahndaten bereits heute ist. Ein Beispiel: Kommunen könnten Echtzeit-Informationen nutzen, um etwa Bustaktungen besser zu planen und unterschiedliche Verkehrsträger sinnvoller aufeinander abzustimmen. Genau solche Anwendungsfälle machen deutlich, welches Potenzial in der besseren Verfügbarkeit und Vernetzung von Daten steckt.

Für uns war der Kickoff deshalb vor allem eines: ein gelungener Startpunkt für den weiteren Austausch. Wir freuen uns darauf, InfraSpace in den kommenden drei Jahren gemeinsam mit unseren Partnern und Nutzergruppen weiterzuentwickeln.

Weitere Eindrücke von der Veranstaltung finden Sie auch in unserem Beitrag auf dem LinkedIn-Account von #Einfachbahn. Außerdem erfahren Sie in der offiziellen Pressemitteilung mehr zum Start von InfraSpace.

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